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Archiv Aktuelles aus dem Rathaus

30.08.2012

Anmerkungen Gemeinderat Thomas Schwitteck zu diversen Leserbriefen

Leider wird in vielen Leserbriefen Vieles vermischt, was mit der eigentlichen Baumaßnahme wenig
bzw. gar nichts zu tun hat. Herr Hähle spricht „von einer einmalig schönen gestaffelten Bilderbuch-
ansicht“.
Meint er damit auch sein Burghotel?
Viele bauliche Fehlentwicklungen früherer Tage werden auch heute noch mitgetragen; und auch
damals gab es durchaus unterschiedliche Meinungen über durchgeführte Baumaßnahmen.
Herr Hähle verweist ferner auf einen unpassenden Neubau und auf Behörden, welche dies geschehen
ließen.
War Herr Hähle nicht im Rathaus, hat er diesen Verwaltungsvorgang nicht miterlebt?
In einer höchst richterlichen Entscheidung wurde ein Urteil gefällt – gegen die Interessen der
Marktgemeinde Neubeuern!
Man kann alles bemängeln, aber irgendwann sollte man endgültige Ergebnisse zur Kenntnis nehmen.
Auch spricht Herr Hähle über Unüberlegtheit beim Marktplatz-Umbau. Wo bitte?
Ebenso kommt das im Frühjahr 2012 aktuell geplante Gewerbegebiet hinzu.
Die Lasten dieser Ablehnung werden nachfolgende Generationen zu tragen haben.
Herr Hähle begrüßt die Nutzung der Fußgängerzone im Sommer; im Winter sieht er eher darin einen
Nachteil.
In Erinnerung gebracht sei, dass die Fußgängerzone einen Teil des vom Gemeinderat entwickelten
neuen Kultur- und Tourismuskonzeptes darstellt.
Dieses Konzept trägt Früchte, wie die Besucherzahlen eindeutig belegen.
Dies beweisen auch die aktuellen Übernachtungszahlen.
Auch an das Burghotel werden Gäste vermittelt; Herr Hähle und der Verkehrsverein äußerten sich
bei Besprechungen in der Vergangenheit trotzdem sehr ablehnend zu diesem Konzept, von dem
sie bisher alle provitierten.
Eine Unterschriftenliste wurde aufgelegt und die „Ablehner“ holen sich juristischen Beistand.
Auch hört man immer wieder den „versteckten“ Hinweis auf Einzelinteressen; man meint damit
sicher den Hofwirt und deren neue Besitzerin.
Wer wirklich so denkt, dem sei das neueste Lied von Reinhard Fendrich ans Herz gelegt, mit dem
einfachen Titel „Neider“.
Mit der gemeindlichen Umgestaltung hat das private Vorhaben nichts zu tun!

Gartenbauvorstand Andreas Perret sorgt sich darum, dass die Gäste bei Hitze keinen Schattenplatz
mehr im Oberen Marktplatz vorfinden würden.
Wer immer dieser Meinung ist, sollte sich einmal die Zeit nehmen, einmal einen Tag lang jene
Leute zu zählen, die auch an einem Sommertag diesen Schattenplatz dann tatsächlich aufsuchen.
Im Hinblick auf die Begrünung dürfte Herrn Perret sicher aufgefallen sein, dass am „Hofwirtsbichl“
neue Blumenbeete angelegt wurden.
Zu dem von Herrn Perret angesprochenen Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ sei
angemerkt, dass der gemeindliche Bauhof damals viele Kübelpflanzen und Tröge aus dem
Marktplatz gebracht hat, da dies von den Fachbehörden angeraten wurde.
Bei dieser Prämierung Anfang der 80er-Jahre wurden auch noch viele andere gemeindliche
Einrichtungen bewertet.
Und was soll bitte der Verweis auf die „Haschl-Alm“?
Hätte die Gemeinde für viel Geld die Gaststätte erwerben sollen, und für weiteres Geld eine
Sanierung tätigen?
Hier ging es um einen Millionenaufwand ohne Möglichkeit unserer Kommune, dies schultern
zu können.
Wer hätte bei der Bewirtschaftung die enormen Kosten getragen? – …..wo die Gemeinde doch
sparsam wirtschaften soll!

Frau Perner mahnt die Entfernung der vielen Bäume im Ortbereich an.
Ein Herbststurm fällte vor einigen Jahren am Eckbichl viel zu groß gewachsenen Fichtenbäume
mit der Folge, dass ein ungeschützter Baumbestand übrig blieb.
Anwohner sorgten sich um Leben und Eigentum und sprachen mehrmals bei der Gemeinde vor.
Die Gemeinde befand sich diesbezüglich in einem akuten Haftungsrisiko und beauftragte zum
Ausschneiden der Bäume für viel Aufwand und Kosten einen Baumpfleger.
Fachleute wurden mit einbezogen, um den Baumbestand zu untersuchen.
Das Ergebnis legte eindeutig fest, dass aus Sicherheitsgründen große Eichen gefällt werden mussten.
Am Schlossberg hat es sich ähnlich verhalten; dies wurde in öffentlicher Sitzung im Gemeinderat
vom Wirtschaftsleiter der Schule Schloss Neubeuern bestätigt.
Die Schule als Grund- und Waldeigentümer stand ebenfalls unter großer Verantwortung bzw.
Haftung, weil viele Bäume nicht mehr sicher waren.
In jenem Flurbereich, in dem heute Frau Perner wohnt, gab es einst nur Wiesen und Ackerland.
Heute wachsen in diesen Gärten Büsche, Sträucher und sehr viele große Bäume.
Ähnlich verhält es sich auch Am Gereut, Am Weinberg und im Bereich Haimgarten.
Wir haben heute deutlich mehr Holzbewuchs als in früheren Jahren.
Und warum sieht man das Schloss Neubeuern heute so markant und hervorragend, wie Frau Perner
es bemerkt?
Antwort: Weil die dringend notwendige Abholzung erfolgt ist!
Auch im Marktbereich haben die großen Linden den Blick auf das Schloss versperrt.
Ferner meint Frau Perner, viele Kinder würden sich auf diesem Platz bewegen.
Das war einmal, zu meiner Kinderzeit, heute wohnt am Marktplatz nur noch eine kleine Anzahl von
Kindern.
Heute tritt man unmittelbar von der Grünfläche auf die Fahrbahn – zukünftig sollte dort erst ein
Parkstreifen vorhanden sein.
Außerdem ist in der Planung angedacht, mit gezielten Maßnahmen den Verkehrsfluss abzubremsen.
Auch dies ist ein Teil des Umbaukonzeptes, dass in der Diskussion leider nur auf die
„zwei Kastanien“ reduziert wird.


Thomas Schwitteck
Gemeinderat
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