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Archiv Aktuelles aus dem Rathaus

03.06.2013

Hochwasser in Neubeuern

Schloss Neubeuern als Wasserschloss, Land unter hieß es wieder einmal im südlichen Gemeindebereich.

Stadt und Landkreis Rosenheim haben angesichts der seit Tagen anhaltenden Regenfälle und der dadurch kontinuierlich angestiegenen Pegelstände von Inn und Mangfall den Katastrophenfall ausgerufen.
Nicht ganz so schlimm hat es zum Glück Neubeuern getroffen; dies ist nicht zuletzt dem beispiellosen Einsatz unserer Freiwilligen Feuerwehr und allen Hilfskräften zu verdanken, die durch Ihre Mithilfe größere Schäden vermeiden konnten.


In Sachen Hochwasserschutz waren die Mitarbeiter unseres gemeindlichen Bauhofes, unsere Wasserwarte und Klärwärter bereits am Samstag unermüdlich im Einsatz, unterstützt von den zuständigen Fachleuten, Herrn Ingenieur Unterreitmeier (Planer der Regenrückhaltebecken) sowie dem Geologen, Herrn Smettan, die beide kurzfristig hinzugezogen und vor Ort in alle Entscheidungen der beiden Bürgermeister Josef Trost und Johann Schmid mit eingebunden wurden.
Geschäftsleiter Karl Seidl hielt die Stellung im Rathaus und war für Bürger sowie Einsatzleitung ganztägig erreichbar.

Vom Katastrophenschutz wurden uns über 300 Helfer u.a. aus dem benachbarten Tirol zugewiesen. Beurer Halle und Bürgersaal sowie das Schulgebäude haben wir deshalb gerne den Mitarbeitern des Österreichischen Roten Kreuz sowie den Maltesern als Unterkunft zur Verfügung gestellt.

Mein allerherzlichster Dank gilt an dieser Stelle allen freiwilligen Helfern!

Ihr Bürgermeister Josef Trost


Weitere Bilder:

Nur noch wenig Spielraum hat der Sailerbach an der Brücke zur Eichenstraße, eigentlich ist die Bachsohle mehr als zwei Meter tiefer.
Der Sailerbach ansonsten nicht breiter als knapp einen Meter, drängt sich gefährlich durch die Siedlung.
Im nördlichen Ortsbereich bei Anger und Winkl wird das Wasser in die weiteren Vorfluter vom Inn abgeleitet.