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Aktuelles aus dem Rathaus

15.09.2020

Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg stellte sich vor

In seiner Sitzung vom 08.09. beschäftigte sich der Marktgemeinderat mit dem Kommunalen Wohnungsbau, der in den nächsten Jahren einen Schwerpunkt in der Gemeindepolitik einnehmen soll. Auf meine Einladung hin referierte Herr Martin Hintermayr, Geschäftsführer der Wasserburger Wohnungsbaugenossenschaft, über sein Unternehmen, welches seit den Nachkriegsjahren mit ca. 1.500 Wohnungen in der Region und 100.000 Quadratmeter vermietbarer Wohnfläche – diese kostet im Durchschnitt 6,97 € kalt – ein gewichtiger „Player“ in der sozialen Wohnungsversorgung ist.

Barrierefreie Wohnungen, kleine Singlewohnungen, Wohnungen für mehrköpfige Familien, eine ausgewogene Mieterstruktur, aber auch ökologische Ziele (2/3 der Wohnungen werden mit erneuerbaren Energien beheizt) und demographische Ziele schreibe sich das Unternehmen auf die Fahne.
Die Partnerkommunen können über einen Vergabeausschuss bei den Wohnungsvergaben mitwirken und Mieter beispielsweise auch nach bestehenden Verbindungen zum Wohnort (Mitgliedschaft in Vereinen etc.) oder nach anderen sozialen Aspekten ausgesucht werden.

Die Verwaltung des Markts Neubeuern und ich könnten uns mit diesem sehr erfahrenen Unternehmen künftig eine enge Zusammenarbeit vorstellen.
Auf den Flächen, die durch die Tennisplatzverlegung verfügbar würden oder auch auf den Flächen, die die Gemeinde in künftigen Bebauungsplanverfahren abschöpft, könnten Mehrfamilienwohnungen entstehen, die durch die Expertise der Genossenschaft gebaut und verwaltet werden. Der Markt Neubeuern hätte so quasi keinen Verwaltungsaufwand und ein gutes Mitspracherecht.

Einige Bedenken gab es zur Gestaltung der Gebäude durch die Genossenschaft, Herr Hintermayr versicherte aber, dass sich die Genossenschaft dabei am Baustil in den Gemeinden und an den Vorgaben des Gemeinderats orientiere und hohen Wert auf die Akzeptanz in der Bevölkerung lege.
Für die Bürgerinnen und Bürger sind Informationen in einer PowerPoint-Präsentation als Anlage hinterlegt. Bürgermeister und Verwaltung arbeiten nun an konkreten Vorschlägen für eine Zusammenarbeit, welche dann in den Gemeinderat eingebracht werden.

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